Sonderausstellung

Über Aktuelles zu Ausstellungen, Führungen und Veranstaltungen informiert
Sie auch unser Newsletter.


Flyer zur Ausstellung als PDF, 2,2 MB

Ausstellungstournee von
Mai 2019 ­Dezember 2020:
an 7 Ausstellungsorten:


Kloster Bentlage, Rheine
3. Mai - 23. Juni 2019

REGIO / Stadt Telgte
5. Juli - 25. August 2019

Stadt Münster
7. September - 9. September 2019

kult, Vreden
12. September - 3. November 2019

Museum Abtei Liesborn
19. April - 14. Juli 2020

Bioenergiepark, Saerbeck
21. Juli - 9. August 2020

Flottmann-Hallen, Herne
31. Oktober - 20. Dezember 2020

SALIGIA.
Die 7 Todsünden.
7 Mobile Installationen

5. Juli - 25. August 2019, zwischen Kirche und Wallfahrtskapelle

Die künstlerische Interpretation der sieben sogenannten Todsünden (eigentlich Hauptlaster, die von schlechtem Charakter zeugen) hat eine weit zurückreichende Tradition, die regelmäßig in kulturhistorischen Ausstellungen präsentiert wird.

Auch wenn sich seit dem frühen Mittelalter die Lebensumstände geändert haben, bleibt dieser Sündenkanon unangenehm aktuell und relevant. Damit sind sie auch in der zeitgenössischen Kunst Impuls und Fundus für Ideen und Projekte.

Sieben bundesweit tätige KünstlerInnen interpretieren mit dem ihnen eigenen Formenrepertoire ­ seien es Bildhauerei, Installationen oder Malerei ­ jeweils eine der sieben Todsünden zeitgemäß: Wiebke Bartsch (Luxuria/Wollust ), Stefan Demming (Superbia/Hochmut), Ottmar Hörl (Acedia/Faulheit), Katharina Krenkel (Invidia/Neid), Beate Passow (Ira/Zorn), Dietmar Schmale (Avaritia/Geiz), Peer Christian Stuwe (Gula/Völlererei).

So entstehen sieben mobile Kunstwerke, die als Ausstellungstournee bei den sieben Partnerinstitutionen, die sich unter Federführung des Klosters Bentlage zusammengetan haben, jeweils etwa sieben Wochen lang im Außenraum präsentiert werden.

Die fest auf Anhänger montierten Kunstobjekte werden als Wagen-Kolonne vom einen zum nächsten Ausstellungsort transportiert. Mit Zwischenstopps an innerstädtischen Plätzen und ländlichen Locations wird die Reise selbst zur Performance.

www.saligia-kunst.de

Flyer zur Ausstellung als PDF, 2,2 MB

Wiebke Bartsch, (Luxuria/Wollust)


Peer Christian Stuwe, (Völlererei)
SALIGIA. Die 7 Todsünden. 7 Mobile Installationen



Stefan Demming (Superbia/Hochmut)



Dietmar Schmale (Avaritia/Geiz)



Wiebke Bartsch (Luxuria/Wollust)



Beate Passow (Ira/Zorn)



Peer Christian Stuwe (Gula/Völlererei)



Katharina Krenkel (Invidia/Neid)



Ottmar Hörl (Acedia/Faulheit)
Foto: © REGIO

Vorschau: Ein Leben mit der Kunst
Die Sammlung Röhnisch

21. Juli bis 1. September 2019

Der ehemalige Pfarrer und Kunstsammler Diethelm Röhnisch aus Wesel ist bereits seit mehr als 55 Jahren von moderner Kunst fasziniert. Im Laufe der Jahre hat er eine umfangreiche Sammlung mit Werken von Albers, Beuys, Grosse, Mields, Wewerka und anderen namhaften Künstlerinnen und Künstlern zusammengetragen. Wichtig ist ihm dabei gewesen, dass die Werke einen Bezug zu seinem Leben aufweisen. Seine Sammlung übergibt er nun dem Museum REGIO, das aus diesem Anlass ausgewählte Werke dieser Sammlung zeigt.

Den Museumsbesuchern bietet sich ein besonderes Erlebnis:
Die Ausstellung von Werken aus der vielseitigen Sammlung des ehemaligen evangelischen Pfarrers Diethelm Röhnisch gibt einen Einblick in fast 60 Jahre Sammlungstätigkeit eines gläubigen und zugleich von der Kunst inspirierten Menschen. Zugleich ist in der Sammlung eine Reihe bedeutender Namen vertreten, wie beispielsweise Joan Miró, Madeleine Dietz, Joseph Beuys, Katharina Grosse, Gerhard Richter, Le Corbusier, Josef Albers, Rune Mields.

Dabei waren es nicht die großen Namen und der Wert der Werke, die den Sammler interessierten, sondern die Frage: „Ist das Bild oder Objekt wichtig für mich, beschäftigt es mich in meinem Bildgedächtnis, hat es sich dort eingeprägt?“ Von Anfang an war die Neugier, „was würde dieses Werk bei mir bewirken“, ein wichtiges Moment.

Ein Schwerpunkt der Sammlung hing natürlich mit dem Beruf des Sammlers als Pfarrer zusammen. Diethelm Röhnisch resümiert: „Das 'Religiöse' ist dabei nicht irgendeine dogmatische Wahrheit, sondern der letzte Grund für unser Leben, also das, was mich unbedingt angeht ­ das, was mich am Ende in meinem Leben mit diesem Bild verbindet. “